Gebühren

Die Gebühren, die für eine anwaltliche Tätigkeit anfallen, sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz geregelt. Dieses Gesetz regelt verschiedene Gebührentatbestände.

Im Zivilrecht ist für die anwaltliche Gebühr dabei in der Regel der so genannte Streitwert maßgeblich. Dieser setzt sich je nach Fall unterschiedlich zusammen. Bei einer Kündigungsschutzklage liegt der Streitwert zum Beispiel zwischen einem und maximal drei Monatsgehältern.


Bei sozialrechtlichen Angelegenheiten sieht das RVG einen Gebührenrahmen vor, so dass der Streitwert hier keine Rolle spielt.


Insbesondere im zivilrechtlichen, also auch im arbeitsrechtlichen Bereich, können aber Vergütungsvereinbarungen getroffen werden. Das heißt, es ist nicht mehr der Streitwert für die entstandenen Gebühren maßgeblich, sondern die Vergütungsvereinbarung. Dabei können Stundenhonorare vereinbart werden oder ein abweichender Streitwert (höher oder niedriger).


Um Ihnen den ohnehin schweren Gang zum Anwalt zu erleichtern, könne Sie gerne unverbindlich anfragen um die Kosten in etwa abschätzen zu können.


Dabei berücksichtige ich auch immer die Möglichkeiten einer staatlichen Unterstützung in Form der Prozesskostenhilfe für gerichtliche Verfahren oder die Beratungshilfe für eine außergerichtliche Tätigkeit.


Zudem gibt es oft die Möglichkeit, dass Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen. Diese übernimmt – je nach Police – die anwaltlichen Gebühren.